Bodenmais

Bodenmais | Tourismuszentrum am Fuße des Großen Arbers

Am Fuße des Großen Arbers

Die freie Bergstadt Bodenmais

Bodenmais liegt tief im Bayerischen Wald und zwar südwestlich am Fuße des Großen Arbers, dem höchsten Berg in Bayern außerhalb der Alpen. Der erste urkundliche Bericht über Bodenmais findet sich im Urbar der bayerischen Herzöge um das Jahr 1300, in dem vom „Item das Goldwerch ze Pabenmaiz“, berichtet wird.

Um die Mitte des 15. Jahrhunderts wurde in den Gruben bei Bodenmais, genannt „des Allmächtigen Gottes Gabe“, nach Silber gegraben, um 1485 erhielt der Ort vom bayerischen Herzog Albrecht IV. besondere Privilegien, durch den großen Freiheitsbrief von 1522 wurde der Ort zur „vollkommen gefreiten Bergstadt“ erhoben.

Von der Glashütte zum Tourismuszentrum

Bekanntester Fremdenverkehrsort im Bayerischen Wald

Nachdem sich schon ab dem 15. Jahrhundert Glashütten im Bodenmaiser Raum ansiedelten, wurde Bodenmais nach 1945 innerhalb von 30 Jahren zum Glasveredlungszentrum und bietet heute die größte Bleikristallauswahl Deutschlands.

Da sich hier, abseits der großen Verkehrsverbindungen, keine Industrie, außer der Glasindustrie, ansiedeln wollte, hat man frühzeitig den Fremdenverkehr als Erwerbsmöglichkeit erkannt. Der Ursprung geht schon zurück auf das Jahr 1883, in dem in Bodenmais der Bayerische Wald-Verein gegründet wurde. Nach dem Krieg wurde der Fremdenverkehr weiter ausgebaut und Bodenmais zum bekanntesten und meistbesuchten Kurort des Bayerischen Waldes.

Heilklimatischer Kurort

1945 wurde Bodenmais zum Luftkurort erklärt und 1958 zum Markt erhoben. 1962 begann man mit dem Bau eines beheizten Freibades, 1967 erfolgte der Kurhausbau, und 1972 konnte das Hallenbad in Betrieb genommen werden. 1989 erfolgte die Fertigstellung des neuen Rathauses mit Kurverwaltung, der Tiefgarage und des Kurparks. Als Abschluss der Bemühungen des Ortes im touristischen Bereich erhielt man im Dezember 1992 das Prädikat „Heilklimatischer Kurort“

(Quelle: www.wikipedia.de)


Bergmanns Heil in Bodenmais

Das ehemalige Silberbergwerk bei Bodenmais ist eine Hauptattraktion des Ortes. Ein Sessellift bringt Wandermüde  zum Stolleneingang hinauf. Bergsteiger machen sich zu Fuß auf den Weg und sind in ca. 20 Min. oben.
Für den Rückweg zieht es nicht nur Kinder für einen vergnüglichen Rutsch zur Sommerrodelbahn.

Auch bei Schnee verspricht der Silberberg Spaß:
Von der oberen Bergstation führen zwei Abfahrten ins Tal, bei der Mittelstation beginnt die Winterrodelbahn. Ausrüstungen für die Rodelbahnen wird gestellt.

(Quelle: Polyglott Reiseführer Bayerischer Wald)

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